{"id":739,"date":"2013-11-12T13:11:35","date_gmt":"2013-11-12T12:11:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jahrdesbieres.de\/?p=739"},"modified":"2013-11-12T13:11:35","modified_gmt":"2013-11-12T12:11:35","slug":"ein-brauversuch-der-brautag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jahrdesbieres.de\/?p=739","title":{"rendered":"Ein Brauversuch &#8211; Der Brautag"},"content":{"rendered":"<p>Endlich war es soweit!<\/p>\n<p>Letzten Mittwoch konnte ich mit Hilfe von gekauftem Malz und einem neuen Therometer mein erstes eigenes Bier ansetzten.<\/p>\n<p>Eine alte Kaffem\u00fchle meiner Mutter hat mich erstmal 20 Minuten besch\u00e4ftigt. In dieser Zeit habe ich die M\u00fchle gereinigt und geschaut das kein Kaffepulver mehr drinsteckt, ohne dabei die Schneidebl\u00e4tter zu besch\u00e4digen. Dann konnt ich mit ihrer Hilfe das Malz Schroten, also einfach nur zerkleinern.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Herrausforderung war dann allerdings das Wasser auf Temperatur zu bekommen und die richtige Heizrate einzustellen. Mein herd ben\u00f6tigt auf Stufe 1 ca. 1 Minute um 1,5 l Wasser um 1 K zu erw\u00e4rmen. Also die geforderte Heizrate zu haben. Allein um das herrauszufinden waren einigen Versuche im Topf n\u00f6tig. Im Topf wurde dann Wasser auf 40\u00b0 erhitzt und sammelt dann das Malz zugegeben. Nach einiger Zeit r\u00fchren und k\u00f6cheln wurde die so entstehende Maische immer wieder langsam weiter erhitzt. Dieser Prozess wurde bei 64\u00b0C und 72\u00b0C f\u00fcr eine sogenannte Rast unterbrochen. In dieser Zeit arbeiten Enzyme f\u00fcr das Bier und bauen die St\u00e4rke weiter ab. Bei 78\u00b0C erfolgt dann eine letzte Rast.<\/p>\n<p>In diesem Schritt wurde die Maische auch auf Jodneutralit\u00e4t untersucht. So kann festgestellt werden ob die St\u00e4rke vollst\u00e4ndig zu Zucker abgebaut ist.<\/p>\n<p>Weiter gehts mit dem Abl\u00e4utern, oder wie der Chemiker sagen w\u00fcrde: Filtern. Dabei nutz man aus, dass der Treber, also die festen R\u00fcckst\u00e4nde eine zus\u00e4tzliche Filterschicht bilden durch die die Maische gegossen wird. Mein Filter war ein Baumwoll-Geschirrtuch in einem Sieb \u00fcber einer Plastiksch\u00fcssel. Das Filtrat nennt man ab da W\u00fcrze.<\/p>\n<p>Die W\u00fcrze wird nun aufgekocht und mit Hopfen versetzt. Nach 90 Minuten kochen wird die W\u00fcrze erneut Filtriert und dann schnell abgek\u00fchlt. Sobald die W\u00fcrze eine Temperatur von 20\u00b0C erreicht gibt man die Hefe (vorher in lauwarmem Zuckerwasser aktiviert und dann wahrend dem vorherigen Prozess stehen gelassen) in die W\u00fcrze und stellt sie k\u00fchl ab.<\/p>\n<p>Mein Ansatz steht im K\u00fchlschrank in der oberen Ebene bei ca. 6-10\u00b0C. Eine leichte wei\u00dfe Schaumschicht ist nach drei Tagen aufgetreten. In einigen Tagen kann ich das Jungbier dann in Flaschen f\u00fcllen und dann werde ich auch erkennen wie es sich entwickelt hat.<\/p>\n<p>Geschmacklich ist wie W\u00fcrze nat\u00fcrlich s\u00fc\u00dflich. Das Jungbier hat, als ich es gestern probiert habe, immernoch ein wenig s\u00fc\u00dflich aber schon deutlich weniger s\u00fc\u00df als die W\u00fcrze geschmeckt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich war es soweit! Letzten Mittwoch konnte ich mit Hilfe von gekauftem Malz und einem neuen Therometer mein erstes eigenes Bier ansetzten. Eine alte Kaffem\u00fchle meiner Mutter hat mich erstmal 20 Minuten besch\u00e4ftigt. 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