{"id":736,"date":"2013-10-30T21:55:05","date_gmt":"2013-10-30T20:55:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jahrdesbieres.de\/?p=736"},"modified":"2013-10-30T21:55:05","modified_gmt":"2013-10-30T20:55:05","slug":"ein-brauversuch-to-sprout-or-not-to-sprout","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jahrdesbieres.de\/?p=736","title":{"rendered":"Ein Brauversuch &#8211; &#8222;to sprout or not to sprout&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Die Gerste war geweicht und vor Wasser aufgequellt (oder gequollen, aber das liest sich so geschwollen) und alles war bereitet um den K\u00f6rnern Keimbedinungen vorgauckeln.\u00a0 Doch leider haben sich die K\u00f6rner geweigert zu keimen.<\/p>\n<p>Ein kurzer R\u00fcckblick: Nachdem ich das K\u00f6rn aus der Weiche genommen habe schichtete ich es auf. Diesen Haufen habe ich nun mehrmals am Tag gewendet um eine Sauerstoffzufuhr zu gew\u00e4hrleisten. Leider haben sich dann Fruchtfliegen eingenistet und angefangen meine Gerstek\u00f6rner zu befallen. Daraufhin habe ich beschlossen den Haufen umzuf\u00fcllen und abzudecken und einfach \u00f6fter zu wenden. Das Fruchtfliegenproblem konnte ich so l\u00f6sen. Leider zeigten sich auch nach f\u00fcnf Tagen noch keine Spr\u00f6sslinge an den K\u00f6rnern, so dass ich den Ansatz schweren Herzens entsorgt habe.<\/p>\n<p>Als guter Naturwissenschaftler kommt jetzt nat\u00fcrlich die Fehleranalyse. Zuerst k\u00f6nnte es an den K\u00f6rnern selbst liegen. Das kann ich zwar nicht v\u00f6llig ausschlie\u00dfen, halte es aber f\u00fcr eine unwahrscheinliche Ursache. Dann bleiben also noch die \u00e4u\u00dferen Bedingungen: Ablauf der ersten Schritte sollen den K\u00f6rnern die Keimbedinungen vorspielen. N\u00f6tig sind passende Temperatur , passender Sauerstoffgehalt und passender Wassergehalt. Also untersuchen wir die drei Punkte kurz. Der Wassergehalt sollte zum Keimen bei rund 40 % liegen. Das kann man erreichen in dem man das Wasser abwiegt ehe man es zugibt. Diesen Weg bin ich bei meinem ersten Versuch nicht gegangen. Es kann daher gut sein das der Wassergehalt zu hoch oder zu niedrig war. Der Sauerstoffgehalt soll durch regelm\u00e4\u00dfiges Umr\u00fchren sichergestellt werden. Das ist nat\u00fcrlich w\u00e4hrend Schlafphasen schwer zu realisieren. Der erfolglose Versuch k\u00f6nnte also auch mit mangelndem Sauerstoff erkl\u00e4rt werden. Das Gedenke ich nat\u00fcrlich im n\u00e4chsten Versuch ebenfalls anzugehen. Dazu m\u00f6chte ich in den Phasen in denen ich nicht regelm\u00e4\u00dfig Sauerstoff unterr\u00fchren kann die Gerste ausgebreitet haben. Der dritte Faktor, die Temperatur, kann ebenfalls f\u00fcr das scheitern verantwortlich gemacht werden. Je nach Phase braucht die Gerste unterschiedliche Temperaturen um zu keimen. Eine zu hohe oder zu niedrige Temperatur sollte vermieden werden. Beim Keimen erzeugt die Gerste allerdings selbstst\u00e4ndig Hitze. D.h. sie muss entsprechend gek\u00fchlt bzw k\u00fchl gehalten werden ohne dabei zu kalt zu werden. Das kann ich in Zukunft dank eines neu bestellten Thermometers sogar \u00fcberwachen und muss mich nicht mehr auf mein Temperaturgef\u00fchl verlassen.<\/p>\n<p>A pro pos &#8222;neu bestellt&#8220;, da ich irgednwann auch mal den n\u00e4chsten Schritt gehen m\u00f6chte habe ich inzwischen ein wenig Malz in einem Onlineshop bestellelt und werde mit Hilfe dieses Malzes irgednwann demn\u00e4chst probieren Bier zu brauen. Sobald die Bestellung kommt ist auch ein Thermometer dabei, so dass ich auch die Temperaturen bei den einzelnen Prozessen \u00fcberpr\u00fcfen kann.<\/p>\n<p>Dazu habe ich inzwischen auch ans HZA Ulm, mein Zust\u00e4ndiges Hauptzollamt, eine Brauanzeige gemailt und als Antwort die Kentnissnahme bekommen. Damit ist das ganze auch legal und ich darf Steuerfrei und zum Eigenverbrauch brauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gerste war geweicht und vor Wasser aufgequellt (oder gequollen, aber das liest sich so geschwollen) und alles war bereitet um den K\u00f6rnern Keimbedinungen vorgauckeln.\u00a0 Doch leider haben sich die K\u00f6rner geweigert zu keimen. 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